ÜBER UNS


Unsere Geschichte

Das Jahr 1983,

gefälschte Tagebücher, eine Invasion, Aufrüstung und eine drohende Wirtschaftskrise sind die Rahmenbedingungen als sich Karsten Petersen entschließt seinen Job an den Nagel zu hängen und noch einmal von ganz von vorne anzufangen.

Mit einem alten Radlader und viel Ehrgeiz, Spass und noch mehr Idealismus sowie der Unterstützung der Eltern startet die Firma KaPe Lohn & Landtechnik in eine unbekannte Zukunft.

So unbekannt dann wohl doch nicht, den der Chef wusste ganz genau was er will und wie er da hin kommt.

Wie bei seinen Eingebungen eigentlich immer. Er hat eine Idee, schnell ins Lager und die Bestände dort geprüft und schon wird die Idee kurz auf Papier skizziert bevor auch schon die Arbeiten an dem Projekt beginnen und am Ende läuft es immer so, wie KaPe das möchte und ausspekuliert hat.

Hier sein nun, als ein Beispiel, der Einstieg ins Schreddergeschäft kurz skizziert.

KaPe hatte auf der Messe einen Häcksler gesehen der einen 10x10 Balken mit 8m Länge in Kleinholz verwandelte und das in sekundenschnelle.

Also wurde ein Claas 690 in die Werkstatt geholt und der Chef verkündete allen Anwesenden voll Stolz „Dar ward nu een Schredder!“.

Ungläubige Blicke und Kopfschütteln machten die Runde.

Aber als erstes Schredderopfer wurde er alte Weihnachtbaum samt Lametta auserkoren und siehe da es funktionierte.

In wenigen Wochen wurde aus Teilen eines alten Rübenroders, Winkelgetrieben, Gelenkwellen, sehr viel Eisen und wenig Schlaf ein Einzug für den Häcksler gebaut.

Der erste Test war viel versprechend dennoch mussten die Schlosser in Deckung gehen da einiges durch die Luft schoss, leider auch das ein oder andere Anbauteil.

Aber das waren nur kleine Probleme eines Prototypen.

Auch wenn es dann noch etwas dauerte, bis zur nächsten Wintersaison, am Ende lief der Schredder zwar nicht immer einwandfrei aber zur allgemeinen Zufriedenheit.

 

Der Chef ist eben ein Tüftler und Macher und das vom ersten Tage an.

Aus diesem Grunde gehört die eigene Werkstatt schon immer fest zur Firma und die ist ganz ehrlich gesagt das heimliche Hobby des Chefs. Hier tobt er sich aus und findet selbst für das größte Problem eine Lösung mit der er und die Kunden zufrieden sind.

 

1984 wird der Fuhrpark erweitert um noch mehr Arbeiten anbieten zu können und der Laden findet den Zuspruch der Kunden. Also schnell den ersten Mitarbeiter eingestellt um die anstehenden Arbeiten auch bewältigen zu können.

Die Familie wird, so muss das sein, auch eingespannt. Die Frau Mama darf sich um die Rechnungen und das Büro kümmern, während der Senior mit Rat und Tat zur Seite steht. Auch wenn KaPe seinen Kopf durchsetzt.

 

1986 und die Arbeit nimmt kein Ende. Aus dem ein Mann Betrieb ist inzwischen ein kleines Unternehmen geworden das viele Maschinen sein eigen nennt und zwei Mitarbeiter in Lohn und Brot gebracht hat.

 

1988 mit 4 Angestellten wird weiter gewerkelt und geschuftet und die Kunden danken es mit immer mehr Aufträgen.

 

1990 inzwischen müssen 7 Mann täglich an die Arbeit gebracht werden. Der Lohnbetrieb floriert und es müssen neue Maschinen her. Ein Mähdrescher mit 4m Schneidwerk, ein Maishäcksler, Ladewagen und ein Güllewagen sind nur einige der neuen Spielzeuge.

 

1993 KaPe erhöht seine Schlagkraft. Im April des Jahres kommen 5 neue Ladewagen und Gülle wird inzwischen in der Kolonne ausgefahren (1000m³ pro Tag).

Natürlich nicht alleine, sondern mit 10 Mitstreitern, schreitet der Chef seinem Weg folgend voran.

 

Inzwischen sind 10 Jahre vergangen, und wenn das kein Grund für eine Party ist.

Also gibt es eine riesige Feier und einen Tag der offenen Tür damit jeder einmal die ganze Palette der Maschinen und ihre Möglichkeiten sich genau ansehen kann.

 

1995 kommt mal wieder so eine Idee, warum im Winter die Füsse hoch legen und ruhen? Das geht so nicht und 1, 2, 3 wird ein Holzhäcksler angeschafft. Kein Grübeln, sondern Taten! Somit ist nun auch der Winter eine produktive Zeit und 12 Angestelle und ihr Chef sind nun im Holzgeschäft.

 

1996 stapeln sich die Maschinen schon fast, so dass der Neubau der großen Halle hier etwas Ordnung und viel Fläche mit sich bringt.

Die wird auch gebraucht den das Portfolio wächst und wird um die Knickpflege erweitert.

Das ganze nun mit 14 Angstellten.

 

1998 wird der erste Lehrling eingestellt und von 16 Mann mit allem Vertraut gemacht was ein guter Schlosser wissen muss.

Der Chef indessen hat wieder einen seiner Geistesblitze und schnell ist das Doppeldüsenbalkenteleskopgestänge zur Gülle Ausbringung mit 24m Arbeitsbreite gezeichnet und gebaut, auch wenn da der ein oder andere Mechaniker mault.

 

1999 wächst erneut das Angebot und so ist es nur Folgerichtig das im Winter Schnee geräumt wird und wenn der LKW streikt dann eben mit 21 Mann per Handarbeit.

 

2002 im neuen Jahrtausend kommt eine neue Halle hinzu um den stetig wachsenden Fuhrpark unterzubringen. Dieser umfasst neben Mähdreschern, Häckslern, Ladewagen, Baggern, LKW´s, Schleppern aller Marken auch Neuheiten wie eine Heu/ Stroh-Presse und Wickler in einem Gerät.


2004 wächst die Häcksler Flotte erneut. Ein John Deere 7400 Häcksler katapultiert die Arbeit ins 21. Jahrhundert. Egal ob Gras oder Mais, der grüne Riese frisst alles in kurzer Zeit.


2009 war dann mal so richtig Winter. Zwei Tage und Nächte wird geschraubt und ausprobiert und dann ist es soweit. Nach 48 Stunden mit unzähligen Kannen Kaffee ist die Schneefräse modifiziert und am Claas Xerion Schlepper angebaut. Sofort beginnt der praktischen Test der dann im Dauerbetrieb für einige Wochen mündet.

   

2017 es regnet nur einmal und das macht irgendwie auch keinen Spass. Aber der Chef hatte wieder genau den richtigen Riecher und die Erfahrung aus dem Höllenjahr 1993 und so ist die Maisernte trotz des Schiet-Wetter kein Problem. Es werden einfach Kettenfahrzeuge eingesetzt und an der Strasse dann das Erntegut per Überladetechnik auf LKW und Schlepper mit Ladewagen umgeladen.

 

2020 steht die nächste Generation schon in den Startlöchern.

Der Junior Chef beginnt seine Ausbildung zum Meister als Bau- und Landmaschinenmechatroniker, nachdem er seinen Gesellenbrief in der Tasche hat. Wie der Vater so der Sohn.

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich erneut erhöht und so sind es neben den Lehrlingen alleine sechs Schlosser, die in der Werkstatt tätig sind. Diese wickeln nicht nur Kundenaufträgen ab, auch die eignen Maschinen werden gehegt und gepflegt, solange nicht der Chef mit einer seiner Ideen um die Ecke kommt…bestimmt spekuliert er schon wieder was aus.

Ansonsten geht alles seinen gewohnten Gang und der ersten Kunde aus dem Reich der Mitte fragte dieses Jahr an. Selbstverständlich nahmen wir uns seines Auftrages an, den geht nicht gibt es bei KaPe nicht.

Dann am Ende des Jahres noch unsere Website fertig gemacht. Dauerte etwas länger als gedacht aber die zusammen zu schweißen aus alten Schlepperteilen war dann doch zu gut gedacht.

 

2021 stand ganz im Zeichen der Pandemie, mit vielen Änderungen, Neuerungen und Beschränkungen.


2022 Neue Maschinen und neue Lieferanten prägten dieses Jahr unser Schaffen, neben den anderen Kleinigkeiten die wir zu erledigen hatten wie pflügen, grubbern, säen, mähen, häckseln, pressen, dreschen,…..
Daneben noch etwas Gülle und Mist auf die Felder bringen und so waren unsere Tage gut ausgefüllt.
Als wir dann mal etwas Ruhe hatten, mussten wir feststellen das die Holzsaison 2022/2023 begonnen hatte und wir uns mitten drin wieder fanden. Also war Knickpflege, Fällarbeiten und Holz schreddern angesagt, da viele Heizungen nach Holzhackschnitzeln schrien.
Daneben hatte unser Chef noch eine seiner Ideen und so begann die Holzbrikett Produktion und Vermarktung u.a. via unseres neuen Online- Shops.
Schon wieder ein ganzes Jahr vorbei und 2023 wirft große Schatten voraus.


2023 Nun ist es offiziell der jun. Chef ist ab sofort, fester Bestandteil der Mannschaft und übernimmt in der Werkstatt das Kommando.
Passend zum 40. Firmenjubiläum ist die zweite Generation nun mit an Bord und so blicken wir den zukünftigen Herausforderungen gelassen entgegen.
Unsere Chefs (daran muss man sich erstmal gewöhnen) werden wie immer den richtigen Kurs für uns setzen und so war das Jahr auch ganz schnell vorüber. Obwohl sich die Maisernte irgendwie ewig hinstreckte.
Ende September konnten wir loslegen und es lief richtig gut und alle Beteiligen waren sehr zufrieden mit dem Ablauf und den Erträgen. Aber dann kam der Regen und teilweise stellte sich die Frage, ob wir einen Häcksler einsetzen sollen oder doch besser ein Boot.
Nach der Schlammschlacht konnten wir noch einige Flächen mit dem Drescher bearbeiten, um zu retten was zu retten war, aber auch das war anstrengend und sehr langwierig. Großer Dank und noch mehr Lob gebührt allen Kollegen das sie so lange durchgehalten und wirklich alles gegeben haben im Endspurt!!!!!!
Anfang Dezember war das Thema Mais dann für 2023 erledigt und wir konnten uns auf Weihnachten freuen. Noch einige duftende Holzhackschnitzel für den Weihnachtsmarkt in Flensburg geliefert und 2023 war auch schon vorbei.


2024 ist gestartet und die Jungs scharren schon mit den Füssen und wollen los düsen. Zum Glück startet die Güllesaison zum 15.01. und so starten wir dann auch richtig durch ins Jahr 2024 welches bestimmt einige Abenteuer für uns bereithält.
Das erste Highlight wird wie jedes Jahr Popcorn verstecken werden, das ist schon mal sicher.


Mal abwarten sich sich unsere Chefs noch so ausspekulieren dieses Jahr.


Heute bietet die Firma KaPe Lohn & Landtechnik alles was man sich in der Landwirtschaft vorstellen kann. Durch das langsame aber kontinuierliche Wachstum sowie den Ideenreichtum des sen. Chefs hat sich ein mittelständisches Unternehmen entwickelt, das aktuell nicht nur drei Lehrlinge ausbildet, sondern auch zu einem der größten Arbeitgeber der Region geworden ist.

All dieses wäre aber ohne die treuen Kunden, einige seit der erste Stunde, nicht möglich gewesen.

Dafür an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön!!!!!!!!!!!!

 

Aber die Geschichte ist hier noch lange nicht zu Ende…

 

Es wird bestimmt nicht langweilig in den nächsten Jahren und so wird diese Geschichte die 1983 begann noch viele Wendungen erleben, gar keine Frage, wir hoffen ihr seit dabei.



Das Team

Was soll hier nur zur Crew gesagt werden, .....

da wären Karsten, Marzena, Julian, Eileen, Thomas,  Jurij, Julian II,  Dieter, Peter, Uwe, Barsi, Thies, Tobias, Michael, Momme, Knut, Werner, Maik,  Jörg, Hendrik, Mads, Ron, Hendrik II, Nico, Matthias, Jonas, Jörg II, Gerrit und Kalle, der eigentlich zum Inventar gehört.

Dazu dann noch unsere Aushilfen in der Erntezeit,....

Heiko, Torge, Manfred, Dirk I + II, Hauke, Nico, Torben, Finn, Daniel, Hauke, Willi, Dennis, Florian, Torben, Mike, Piet, Ingo, Klaus, Dominik, Andreas, Jan und viele andere.